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Aufgrund der aktuellen Corona-Situation in Paderborn sagen wir unsere Mitgleiderversammlung kurzfristig ab.
Wir diskutieren derzeit, diese online nachzuholen. Informationen dazu hier in Kürze.

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Liebe Eltern!

In NRW können sich die Schulpflegschaften der Schulen auf kommunaler Ebene zusammenschließen und ihre Interessen gegenüber dem Träger (Stadt Paderborn) und der Schulaufsicht (Schulamt) vertreten. Für die Schulen der Stadt Paderborn ist dies die Stadtschulpflegschaft Paderborn.

In der letzten Zeit hat natürlich auch uns die Pandemie mit all ihren Auswirkungen auf Schule in Atem gehalten. Lernen auf Distanz, Digitalisierung, Unterricht unter Corona-Bedingungen und weitere Themen haben uns massiv beschäftigt.

Unsere Mitgliederversammlung bietet die Möglichkeit, sich insbesondere zum Thema Digitalisierung zu informieren und auszutauschen. Herr Pöhler, Leiter der Lernstatt Paderborn, wird uns dazu informieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Außerdem wird sich PaderbornForFuture vorstellen, eine Initiative von Organisationen, Vereinen und Unternehmen, die sich für die Zukunft von Paderborn in Zeiten des Klimawandels engagiert.

Hierzu sind alle interessierten Eltern herzlich eingeladen.

 

Die 1. Mitgliederversammlung im Schuljahr 2020/2021 findet am Montag, den 26. Oktober 2020 um 19:30 Uhr im Forum der Friedrich Spee Gesamtschule, Weißdornweg 6, 33100 Paderborn statt.

Einladung mit Tagesordnung (PDF)

Protokoll der letzten Mitgliederversammlung (PDF)

Seit Mitte März hat die Corona-Pandemie die Welt verändert. Die Schulen sind deutschlandweit geschlossen und wir Eltern müssen uns seither neben der Organisation der eigenen Berufstätigkeit mit dem Thema Home-Schooling auseinandersetzen. Dieses bestand bisher primär darin, dass die Klassenlehrer Arbeitsmaterial meistens für Wiederholung zur Abholung an der Schule, per E-Mail an die Eltern und an einigen Stellen auch über die Schul-Clouds verteilten. Die Kinder und Eltern waren ab dem Moment dann nicht selten sich selbst überlassen.

Wenn es auch sicherlich nachvollziehbar war, dass in den Wochen vor den Osterferien keine besseren Konzepte zum Umgang mit der aktuellen Situation zur Verfügung standen, ist es aus Sicht der Eltern im Großen und Ganzen sehr enttäuschend, wie wenig sich diesbezüglich auch nach 5 Wochen – am Ende der Osterferien getan hat.

Nun steht die Öffnung der Schulen wieder an – vermutlich rollierend und tageweise - und nach wie vor gibt es kein Konzept, welches die aktuelle Situation mit Home-Schooling adäquat adressiert.

Wenngleich einige sehr engagierte Lehrkräfte, Schulleitungen und Kollegien sicherlich vorbildlich handeln und über Grenzen hinaus gehen, um optimale Lernbedingungen für Schüler und Schülerinnen zu ermöglichen, ist die allgemeine Situation mehr als unzureichend.

Die Stadtschulpflegschaft spricht hierbei sowohl das Land NRW als auch die Schulträger der Schulen in Paderborn und auch explizit die Schulleitungen an.

Viel zu häufig hören wir Eltern, was alles aus welchen Gründen nicht geht oder erst nach eingehender Prüfung funktionieren kann.

Niemand hat geprüft, ob Home-Schooling in der jetzigen Form funktioniert, weder Eltern noch Kinder wurden auf diese Form des Unterrichts vorbereitet. Es gab keine Phase der Konzeptentwicklung oder Zeit um Infrastruktur (IT, Internet usw.) aufzubauen.  Ebenso wenig wurden wir Eltern im Umgang mit Hard- und Software oder dem Lehrmaterial unserer Kinder geschult.

Schulen sind keine IT-Unternehmen, Lehrer keine IT-Spezialisten und das Schulsystem kein flexibel reagierendes Wirtschaftsunternehmen. Das ist genauso wahr, wie auch viele Eltern keine IT-Experten und keine ausgebildeten Pädagogen sind.

Wir Eltern erwarten von allen im Schulsystem verantwortlich handelnden Personen, pragmatische, kurzfristige und vorwärts gerichtete Lösungen, die ermöglichen statt verhindern.

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen!

Deshalb fordern wir als Stadtschulpflegschaft Paderborn:

Am 28. Oktober 2019 fand in der Realschule Schloß-Neuhaus die 1. Mitgliederversammlung der Stadtschulpflegschaft Paderborn im Schuljahr 2019/2020 statt. Mit 33 Eltern war die Versammlung im Vergleich zu den Vorjahren erfreulich gut besucht.

Satzungsänderung

Die Satzung wurde wie angekündigt geändert, sodass die Stadtschulpflegschaft jetzt auch Schulen aufnehmen kann, die nicht in der Trägerschaft der Stadt sind, sich jedoch in Paderborn befinden (z.B. Michaelsschule, berufsbildende Schulen, Förderschulen des Kreises, u.a.).

Der Vorstand ist nun auch offiziell vergrößert worden und soll von jetzt an aus mindestens 12 Mitgliedern bestehen.

Außerdem haben wir durch die Satzungsänderung die Amtszeit des Vorstandes verlängert, um der jährlichen, zeitintensiven Vorstandswahl zu entgehen.

Vorstandswahlen und Beirat

Zum neuen Vorstand wurden gewählt:

  • Förderschulen: Daniela Edinger, Christoph Reis
  • Gesamtschulen: Michael Schäder, Ralf Appelbaum
  • Gymnasien: Bettina Finke, Tino Wildenhain
  • Realschulen: Isabel Werner, Sabrina Rosenblatt
  • Hauptschulen: Rainer Noll, Ralf Edinger
  • Grundschulen: Rüdiger Radenbach, Sven Losinzky


Der neue Vorstand

Die Stadtschulpflegschaft Paderborn sieht die Entwicklung der letzten Jahre in Bezug auf die Verkehrssituation zu Abhol- und Bringzeiten mit Sorge. Obschon die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen nach wie vor zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmittel den Schulweg bestreiten, nimmt die Anzahl derer, die mit dem Elterntaxi gefahren werden scheinbar kontinuierlich zu.

Dies führt sowohl an Grundschulen aber auch an den weiterführenden Schulen zu einer hohen Verkehrsbelastung und teilweise gefährlichen Situationen für alle Beteiligten, insbesondere aber für die Kinder. Aber auch unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Diskussion zum Klimawandel und der berechtigten Anliegen der Schülerinnen und Schüler dahingehend (Fridays for Future), kann aus unserer Sicht die Zunahme des Individualverkehrs für den Schulweg keine Lösung sein.
Auch wenn wir verstehen, dass sich in Einzelfällen ein Verzicht auf einen persönlichen PKW Bring- und Abholservice schwierig gestaltet, appellieren wir an die Vorbildfunktion der Eltern.

Wir wünschen uns daher Konzepte, welche die Förderung der eigenständigen Bewältigung des Schulwegs durch die Schülerinnen und Schüler ermöglicht.

In diesem Zusammenhang muss aber auch individuell die Situationen der einzelnen Schulen betrachtet werden, da ungünstige oder gefährliche Verkehrssituationen nicht ausschließlich durch Elterntaxis hervorgerufen werden.

Unter anderem möchten wir anregen, über eine weitere Bezuschussung des ÖPNVs für Schülerinnen und Schüler durch die Stadt Paderborn nachzudenken. Wir glauben, dass kostengünstigere oder sogar kostenlose ÖPNV-Nutzung die Verkehrsbelastung insgesamt nachhaltig reduzieren kann.