Die Landesregierung beabsichtigt nur solche Schulen zu Orten des gemeinsamen Lernens zu machen, in denen im Mittel drei Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf pro Klasse vertreten sind. Von einer solchen Regelung sind insbesondere die Gesamt- und Sekundarschulen betroffen.
Aber auch an allen anderen Schulen, die sich frühzeitig dem Thema Inklusion angenommen haben, könnte es so zu einer Mehrbelastung kommen. 

Die Neue Westfälische hat einen Artikel unter dem Titel Kritik am Inklusionskonzept der NRW-Landesregierung veröffentlicht.

Die Gesamt- und Sekundarschulen sind von der Landeselternschaft der integrierten Schulen in NRW e.V. (LEiS) angeschrieben worden, um einen Beschluss in der Schulpflegschaft und/oder der Schulkonferenz herbeizuführen, der sich gegen die Einrichtung einer Schwerpunktschule wendet.